Hotel Dresden

Dresdens Sehenswürdigkeiten – eine kleine Auswahl

Frauenkirche bei Nacht

Die Frauenkirche, das Wahrzeichen Dresdens, wurde 2006 vollständig wieder aufgebaut, nachdem sie im II. Weltkrieg zerstört worden war. Für den Wiederaufbau wurde der Trümmerhaufen ab 1993 Stein für Stein abgetragen und alle noch brauchbaren Trümmersteine vermessen, katalogisiert und eingelagert. Unter anderem aus der Lage im Trümmerberg konnten bei vielen Steinen der ursprüngliche Platz im Gemäuer ermittelt werden. Es konnten 8000 Stücke geborgen und davon 3539 in die Außenfassade eingebaut werden.

Die acht Gemälde in der Innenkuppel wurden ursprünglich im Jahre 1734 vom italienischen Theatermaler Giovanni Battista Grone geschaffen. Sie stellten die Evangelisten Lukas, Matthäus, Markus und Johannes sowie Bildnisse der christlichen Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung und Barmherzigkeit dar.
Orgel und Altar sind harmonisch übereinander angebracht und gehen optisch nahezu ineinander über.

Semperoper


Die Semperoper in Dresden ist das Opernhaus der "Sächsischen Staatsoper Dresden", die als Hof- und Staatsoper Sachsens eine lange geschichtliche Tradition hat. Klangkörper der Staatsoper ist die traditionsreiche Sächsische Staatskapelle Dresden.

Die Semperoper wurde dreimal wiederaufgebaut und obwohl sie schon Staatsoper war, erhielt sie zusätzlich nach der Wende den offiziellen Titel "Sächsische Staatsoper". Das extreme Hochwasser der Elbe im August 2002 fügte dem Opernhaus einen Schaden von 27 Mio. Euro zu. Schon 3 Monate nach der Katastrophe wurde die Spielzeit wieder eröffnet.

Innenhof des Schlosses

Das Dresdner Schloss war das Residenzschloss der sächischen Kurfürsten (1547-1806) und Könige (1806-1918). Es ist eines der ältesten Bauwerke Dresdens und baugeschichtlich sehr bedeutsam, da alle Stilrichtungen von Romantik bis Historismus ihre Spuren an dem Bauwerk hinterlassen haben.
Seit dem 7. September 2004 ist im ersten Obergeschoss das "Neue Grüne Gewölbe" von der Renaissance bis zum Barock in den Räumlichkeiten des Schlosses geöffnet. Die Schatzkammer "Grünes Gewölbe" im Erdgeschoss ist 2006 mit weiteren 200 Objekten ergänzend hinzugekommen.

Das Schloss soll spätestens 2013 komplett wieder hergestellt sein. Die Inneneinrichtung wird allerdings erst in einigen Jahrzehnten wieder sichtbar sein.